Dienstag, August 16, 2022
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Wasser im Juni: Erste Hitzen - Erste Dürren

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(c) NicoLeHe via pixelio.de

‘Vor Johanni bitt’ um Regen, später kommt er ungelegen’ – Bauernregel


Der Frühsommer hat bekommen. Mit langen Tagen und kurzen Nächten.

Lag der meteorologische Sommerbeginn am 1. Juni,
folgt der astronomische Sommerbeginn mit der Sommersonnenwende in diesem Jahr am 20.Juni.

Der Johannistag am 24. Juni und der skandinavische Midsommar begehen dieses Fest.
Bei uns fliegen Glühwürmchen.


Erste Hitze setzt ein.

Auch wenn es in der Arktis derzeit viel zu warm ist, helfen in den gemässigten Breiten die relativ hohen Niederschläge dieses Jahr.

Nun geht es darum, die Feuchtigkeit im Boden zu halten, und die Verdunstungsraten zu senken.

Flache Bodenbearbeitung und tiefes Mulchen helfen.
Ebenso wie der ‘Chelsea Chop’, das Rückschneiden von Stauden für den späteren und zweiten Flor, und der Heckenschnitt.

Das anfallende Material wiederum bietet Gelegenheit zum Mulchen. …


Weise Wässern

Die Royal Horticultural Society empfiehlt für Nutzflächen alle 8 bis zehn Tage 20l Wasser (also zwei reguläre Kannen auf den Quadratmeter. Für Zierflächen entsprechend weniger.

Und sie fördert die Umstellung von Leitungs- auf Regenwasser in ihrer Kampagne ‘Mains to Rains’.
Niederschläge an der Referenzstation Wiesbaden-Biebrich:

22. Kalenderwoche (31.Mai bis 6. Juni): 46,6 l/m² (... das ist reichlich...)
23. Kalenderwoche (07. Juni bis 13. Juni): bisher 12,4l/m². 

Soweit für diese Woche.



Ab ins Beet & Guten Gartensommer, Allerseits!